…aber nur eine Hochzeit. Steffi und Joachim haben ihre Hochzeit in München, Zürich und auf Mallorca gefeiert. In München konnte ich leider nicht dabei sein. Matthias Richter hat dort die Fotos geschossen.
Am Mittwoch sind wir in See gestochen. Konrad, Thomas und Wolfgang für die Videofraktion, und meine Kleinigkeit fürs Standbild. Ein paar Raststätten und Feldwege später kamen wir dann leicht später als geplant in Zürich an. An dieser Stelle ein großes Lob an unser Mietwagen-Navigationssystem, ohne dessen Hilfe wir an diesem Abend viel weniger von der schönen Schweiz gesehen hätten.
Am nächsten Tag wurde dann geheiratet. Erst Standesamt, dann rauf aufs Schiff, und später dann rauf auf den Berg zum Empfang. Stichwort “rauf”: im Duett sind Menschen ja oft klüger. Ich denke da an Fix und Foxi oder Hanni und Nanni. Was Konrad und mich anbelangt, fällt mir eher der Vergleich zu Dick und Doof ein (wobei nur einer von uns beiden beide Eigenschaften in sich vereint
). Wir kamen nämlich auf die glorreiche Idee, nicht per Bahn, sondern zu Fuß den Berg zu erklimmen, nur um ein paar Minuten zu sparen. Am Anfang pfiff Konrad noch fröhlich. Minuten später war kein Pfeiffen mehr zu hören. Mehr eine Art Hecheln. In den Fliegern fallen bei Sauerstoffverlust doch immer Atemmasken von der Decke. Wieso fallen in der Schweiz keine Atemmasken von den Bäumen? Die hätten wir dringend gebraucht. Kurzum: nachdem wir die Baumgrenze passiert und die Wolkendecke durchwandert hatten, kamen wir endlich am Gipfel an. Übrigens zeitgleich mit den Gästen, die, wie das kluge Menschen nun mal so tun, die Bahn gewählt hatten. Wir hatten dann bis zum Empfang 2 Stunden Zeit um Bilder zu bearbeiten und einen Kurzfilm zu schneiden.
Am nächsten Tag ging´s per Flieger nach Mallorca. Vom Flughafen dann per Mietwagen zu einem fantastischen Hotel, wo dann die kommenden 2 Tage gefeiert wurde. Ach übrigens: ich hab in einem Supermarkt auf Mallorca die langsamste Kassiererin der Welt gefunden. Das System dort funktioniert nämlich so: man sucht sich einen Artikel aus dem Katalog aus. Dann geht man zur Kasse zum bezahlen. Während die Kassiererin tippt, wird der Artikel in einer Fabrik produziert, und dann am Folgetag ausgeliefert. Zeitgleich mit dem Wechselgeld, erhält man dann auch den gewünschten Artikel.
Aber Spass beiseite. Es war ein sehr schönes, abwechslungsreiches Wochenende. Ich habe, verständlicherweise, bedeutend mehr Bilder geschossen, als in der Regel. Alleine ein paar für diesen Artikel herauszugreifen, hat eine gute Weile gedauert. Konrad, Wolfgang Thomas und ich hatten wie immer viel Spass. Und noch ein Wort: Jeannette-Renee Conrad von Prime Moments hat die ganze Hochzeit wirklich toll gemanaged. Also, großer Tip für alle die eine weddingplannerin suchen!
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